Auftakt

UnbenanntDieses Buch ist böse…
Du sollst dich ihm nicht nähern.
Du solltest nicht darüber sprechen.
Was auch immer du tust, öffne es nicht!

Mein aktueller Lesestoff. Unheimlich. Spannend. Merkwürdig. Anders.
Der kleine Held hat ein eigenes Lied gedichtet und es mir heute stolz vorgesungen. Nebenbei hat er seine erste eigene Vorstellung davon geäussert wie ein Baby in den Bauch der Mutter gelangt. Der kleine Mann wird groß. Heute sind die zwei Meeris bei uns eingezogen und als Schatz den kleinen Helden ganz siegesgewiss fragte „Was magst du lieber? Meerschweinchen oder Wenigschweinchen?“ Bekam er als antwort „Kein Schweinchen.“ Eine meine Rezensionen wurde auf dem Blog der Autorin des rezensierten Buches verlinkt mit sehr lieben Worten von selbiger und ich bin etwas stolz auf mich. Meine Familie zeigt einmal mehr wie absolut verrückt sie alle sind aber auch gleichzeitig so liebenswert und herzlich sein können indem sie (wie mir ein Vögelchen flüsterte) etwas großes, liebes, so unsagbar kostbares für uns planen. Zwischendurch liebe Menschen vermissen weil sie einfach hier fehlen und mir mein Problem Gefühle klar vor anderen zu äussern es nicht möglich macht es ihnen direkt zu sagen.
Dannw ird abend smit Schatz Fußball geguckt und jeder hofft für sich dass die favourisierte Mannschaft gewinnt um somit auch die zwischen uns laufende Wette zu gewinnen. Und da ich schon von Kind an immer ein kleiner Anhänger der rot-blauen Mannschaft war habe ich gewonnen. Yeeha^^
Nun geht es mit Buch und Schatz und King of Queens ins Bett.

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Lebensbegleiter

Unbenannt

Wieder einmal haben wir den Besuch von Schwiegermutter und Schatzis Oma überstanden. Ohne größere Vorfälle oder Zickereien. Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder. Erst war fraglich ob sie überhaupt kommen weil mein Schwager zwei Tage vor der geplanten Fahrt zu uns nachts plötzlich ins Krankenhaus musste wegen Verbrennungen. Und da erst nicht klar war wie sehr ihn das beeinträchtigen wird wusste auch niemand ob alles glatt geht. Aber letztendlich kamen die beiden Grazien wie geplant bei uns an. Am 17. haben sie dann für unseren kleinen Helden Babysitter gespielt während Schatz und ich aufs Toten Hosen Konzert gegangen sind. Die Karten hatte er mir zum Geburtstag geschenkt und ich hab mich so dermaßen gefreut. Eigentlich bin ich immer bei den Konzerten wenn die Hosen in Kiel sind nur beim letzten Konzert hier konnte ich nicht weil ich da hochschwanger war darum habe ich mich gleich doppelt gefreut über die Karten weil ich die Hosen schon so lange nicht mehr live gesehen habe. Die Band und deren Musik begleitet mich schon seit 15 Jahren. Jedes Album befindet sich in meinem Besitz zusammen mit mehreren DVDs, meiner Tasse, meinem DTH Schal und meiner großen Bis zum bitteren Ende Fahne.

Und es war einfach…BAM. Es war mega. Schon vorher war eine super Stimmung in der Halle. Alle Generationen waren vertreten. Eine interessante Vorband. Und Campino hüpft und hoppst noch immer wie ein junger Floh über die Bühne. 4 Zugaben, alte und neue Lieder waren toll gemischt und bis auf Bis zum bitteren Ende waren alle meine Lieblingslieder dabei.

„Hey Ho, let`s go“, schallt es schon kurz vor dem Konzert so lautstark durch die Halle, dass man meinen könnte, die Ramones spielten ihren „Blitzkrieg Bop“ live auf der Bühne.

Quelle:KN-Online

Das war wirklich so. Die Stimmung war richtig klasse. Ich hatte ja gedacht das Konzert von der Friss oder Stirb Tour wäre nicht zu toppen aber ich hab mich geirrt denn das jetzt war noch geiler. Nach dem Konzert wurde natürlich der Merchandising Stand gestürmt und nun ziert ein weiteres Hosen Shirt (mein mittlerweile 5.) meinen Bestand plus Buttons, Feuerzeug und zwei Becher. Auch Schatz war begeistert so dass wir beide einfach einen ganz tollen Abend hatten.

Stadttag

largeWhen you’re through with life and all hope is lost
Hold out your hands cos friends will be friends right till the
end

Queen – Friends will be Friends

Mädelstag. Die Beste und ich haben uns in der Stadt getroffen. Sie brauchte jemanden zum Ausquatschen, ich brauchte Ablenkung von den Schmerzen. Also: 14 Uhr Treffpunkt Treppe. Gemütlich bei Cup&Cinno sitzen, Pasta futtern, reden, lachen, austauschen. Später Erdbeereis, Latte Macchiatto, bescheuerte Fotos machen, Geschenke kaufen, beraten, Mädelsthemen, Blödsinn machen, laut lachen und sich keinen Deut um die Blicke der anderen Menschen kümmern.
Neues Buch. Nach drei Bücherläden konnte ich mich wirklich nicht mehr beherrschen. Noch eine Kleinigkeit um Mamas Muttertagsgeschenk zu vervollständigen. Geschenk für Schwiegermutter. Im Bastelladen rumrennen, suchen, Ideen entwickeln, alles zusammensuchen um dann doch kurzfristig wieder umzudrehen und alles zurück zu legen und zu sagen „Machen wir nächstes Mal“. Wir sind so scheiße ^^
Erinnerungen, Pläne, Träumereien und Spinnereien. Fragen, Antworten, Hilfe und helfen. Einfach die Zeit genießen und irgendwann voller Schrecken feststellen das mal eben ganz locker 5 Stunden vergangen sind. Der Tag tat so gut und war so nötig. Für uns Beide.

I`m going slightly mad

UnbenanntIch hab eine beschissene Zahnfleichentzündung und wir haben kein Chlorhexamed mehr. Also Schmerzmittel, Coolpack und irgendwie versuchen abzulenken. Leider ist meine Laune sowas von im Keller dass mich der kleinste Furz an die Decke gehen lässt.
Und wir sollten definitiv nochmal darüber nachdenken ein Antennenkabel vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer zu legen. Gestern Abend lief ein Dokumentarfilm über Freddy Mercury den ich gerne sehen wollte. Zeitgleich sollte dann aber auch Boxen laufen und das wiederum wollte Schatz gerne sehen. Grmmpf.

Freitag waren wir im Garten zum Grillen und der kleine Held konnte bei der Gelegenheit sein neues Gartenset ausprobieren. Zwei Schaufeln, eine Harke, Gartenhandschuhe und eine Mütze. Mama will ihm jetzt noch eine Gartenschürze nähen damit er dann auch voll ausgerüstet ist xD Der kleine Held fängt nun an von alleine Geschenke zu machen. Im Garten kam er irgendwann zu mir gelaufen sagte „Mama für Dich“ und streckte mir dann einen selbstgepflückten Strauss Gänseblümchen entgegen ♥

Und jetzt versuch ich mein Buch weiter zu lesen um ein bisschen die Zahnfleischschmerzen auszublenden.

th_niemand_zps75d4d74c„Niemand“ ist eine Erzählung voller Mehrdeutigkeiten und eine, in der alles wörtlich genommen wird.
In den Hauptrollen: Nina, eine ABK, Fräulein Klimper, der Nikolaus, das Wurzelmännchen, ein Drecksack. Ach ja und da wäre natürlich noch – Niemand. Orks? Drachen? Vampire? Nein! Aber Arschkriecher, Stromschwimmer, der Heilige Geist natürlich, Trauerklöße und Schaumschläger und eine Vielzahl anderer Niemandsländer, deren Bezeichnungen jenseits der Grenzen aus Unwissenheit verwendet werden. In den Nebenrollen: Jesus und das Dumme Würstchen.
„Niemand“ ist skurril, witzig, liebenswert und riecht nach Erdbeeren.

Life can be beautiful

lifeSpontaner Spaziergang mit Mann und Kind zum Garten und die Sonne genießen. Das Frühlingswetter ausnutzen und die Wärme auf der Haut spüren. Den kleinen Helden beobachten wie er voller Elan mitten im noch unbepflanzten Beet sitzt und eifrig vor sich hin buddelt. Abends dann nach Hause kommen, den kleinen Helden baden und ins Bett bringen um sich danach dann mit Schatz gemütlich ins Bett zu kuscheln und auf Spurensuche mit Herr Poirot zu gehen. Wir müssen uns unbedingt bald die nächste Staffel zulegen. Zwischendurch immer wieder die Nase in die Bücher stecken und in fremde Welten eintauchen, Abenteuer erleben, Hindernisse überwinden, Geschichten verfolgen. Auf den Sommer freuen und die Menschen die ich dann endlich wiedersehen werde wenn es auch nur für wenige Tage ist. Gespannt darauf warten dass der Mai kommt weil dann das Hosen Konzert ansteht. Gespräche mit lieben Menschen und der Besten. SMS von V. und S. lesen. Die Postkarten von C. lesen und über jede einzelne schmunzeln und sich freuen. Die Wellis beobachten. Ben & Jerry`s Eis schlabbern. Das neue Lieblingsshirt tragen. Lange Gespräche mit H. Rumalbern mit Opa. Handball gucken mit Schatz und Oma. Der kleine Held bringt mich mit seinen altklugen Sprüchen immer wieder zum lachen. Einfach schöne Tage haben, das Leben genießen, den Frühling begrüßen. Leben.