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Ich stehe neben mir. Erlebe alles durch einen Nebel als hätten die Welt um mich herum und ich mich irgendwie voneinander gelöst. In diesem Zustand habe ich heute fast die Küche in Brand gesetzt.  Dinge getan von denen ich hinterher nicht mehr wusste ob sie gerade wirklich getan habe oder alles schon vorher so war. Die ganze Geschichte hat mich da getroffen wo es am meisten wehtut, wo die größte Angst sitzt, und wo ich einfach nie wieder berührt werden wollte. Die  Folgen sind längst zu spüren. Und ich frage mich wie das irgendwie zu reparieren sein soll. Ich weiß nicht was ich glauben kann weil vieles mir so wiedersprüchlich erscheint. Und ich muss mich zwangsweise fragen was passiert wäre wenn ich erstmal still geblieben wäre um zu beobachten wie es weitergeht. Im nächsten Moment bin ich nur maßlos enttäuscht und verletzt und im übernächsten Moment so von negativen Gedanken zerfressen dass ich nur still verharren kann weil jede Bewegung und jedes Wort zu mühsam scheint. Weil die letzte Nacht so sehr an jedem Fortschritt der letzten 5 Jahre erschüttert hat. Vertrauen, Selbstliebe, Glaube, Normalität,… weil all das jetzt wieder stark angeschlagen ist.

Die Sätze haben sich in mein Gehirn eingebrannt und tauchen fast im Minutentakt immer wieder vor meinem geistigen Auge auf. Dann denke ich zwischendurch wieder dass ich doch einfach nur dämlich bin und frage mich wieso ich mir eigentlich in den letzten Tagen noch Gedanken gemacht habe. Wieso ich überlegt habe wie kann ich ihn aufmuntern weil er in letzter Zeit ein wenig angeschlagen wirkte und wieso ich dann auch noch eine Idee hatte was ich machen kann und die eigentlich so schnell wie möglich umsetzen wollte.

Das wird so schnell nicht zu kitten sein. Es tut weh und wird noch weiterhin wehtun.

Das ist der Moment

Unbenannt

♫♪ Man teilt aus, man kassiert
Gute Chance, man verliert
Frag nicht nach dem Sinn
Man versagt, man probiert
Man verspricht, man riskiert
Hier kommt der Neubeginn
Denn das ist unser Tag, das ist unsere Zeit ♪♫

Die Toten Hosen – Das ist der Moment

An diesen Rosen konnte ich letztens einfach nicht vorbeigehen also landeten sie kurzerhand in meinem Einkaufswagen und durften dann auf unserem neuen Flurschrank die Wohnung schmücken.

Ab heute startet die Woche ohne Mann und Kind die sich gerade im Zug Richtung Niedersachsen bewegen. Und ich freue mich auf die Ruhe, das Zeit für mich haben und nicht an irgendwelche Arbeitsdienste oder einen Rhythmus gebunden sein zu müssen. Sondern einfach mal wie es mir passt und ich gerade Lust habe. Gleichzeitig ist eben diese Ruhe schon jetzt ungewohnt weil hier eigentlich das Geplapper und Lachen eines kleinen Jungen zu hören sein müsste. Aber so ist das wohl als Mutter. Kaum ist das Kind weg genießt man zwar die Ruhe vermisst aber auch den Trubel.
Nun überlege ich wie ich die Woche beginnen soll. Heute noch einkaufen oder Wohnung putzen? Treppenhaus machen? Ruhig angehen und mit Buch ins Bett oder auf die Couch schmeißen, später im Garten vorbei schauen? Und gerade in diesem Moment denke ich mir dass es egal ist und ich es einfach nach Lust und Laune mache und spontan entscheide eben weil ich es jetzt kann. Bücherregal sortieren wäre auch noch eine Option oder das neue Regal aufbauen welches mittlerweile übrigens das 4. Bücherregal in dieser Wohnung ist. Ich brauch eine eigene Bibliothek.

Ich denke daran wie die Zeit vergeht. Meine Schwester hat ihren Schulabschluss geschafft und beginnt im August ihre Ausbildung. Dabei weiß ich noch genau wie ich sie das erste Mal im Arm hielt als sie gerade mal einige Minuten alt war. Nächstes Jahr wird sie volljährig und ich muss dann mein Piercing Versprechen einlösen. Die Zeit rennt, Kinder werden groß und man selbst nicht jünger so dämlich sich das in meinem Alter auch noch anhören mag. Manchmal möchte ich so gerne die Zeit zurückdrehen können um manche Momente noch einmal erleben zu dürfen. Früher wollte ich immer Dinge ungeschehen machen, ich glaube mittlerweile ist das nicht mehr so. Es gibt Erlebnisse die ich nicht hätte erleben wollen aber leider erleben musste und ich kann sie nicht ändern aber vor allem hat ja alles mit dazu beigetragen mich zu dem Menschen werden zu lassen der ich heute bin. Also ist es schon irgendwie in Ordnung so.

Und jetzt werden die Nachbarn geärgert mit „Krach“ der aus den Lautsprechern dröhnt.

Auftakt

UnbenanntDieses Buch ist böse…
Du sollst dich ihm nicht nähern.
Du solltest nicht darüber sprechen.
Was auch immer du tust, öffne es nicht!

Mein aktueller Lesestoff. Unheimlich. Spannend. Merkwürdig. Anders.
Der kleine Held hat ein eigenes Lied gedichtet und es mir heute stolz vorgesungen. Nebenbei hat er seine erste eigene Vorstellung davon geäussert wie ein Baby in den Bauch der Mutter gelangt. Der kleine Mann wird groß. Heute sind die zwei Meeris bei uns eingezogen und als Schatz den kleinen Helden ganz siegesgewiss fragte „Was magst du lieber? Meerschweinchen oder Wenigschweinchen?“ Bekam er als antwort „Kein Schweinchen.“ Eine meine Rezensionen wurde auf dem Blog der Autorin des rezensierten Buches verlinkt mit sehr lieben Worten von selbiger und ich bin etwas stolz auf mich. Meine Familie zeigt einmal mehr wie absolut verrückt sie alle sind aber auch gleichzeitig so liebenswert und herzlich sein können indem sie (wie mir ein Vögelchen flüsterte) etwas großes, liebes, so unsagbar kostbares für uns planen. Zwischendurch liebe Menschen vermissen weil sie einfach hier fehlen und mir mein Problem Gefühle klar vor anderen zu äussern es nicht möglich macht es ihnen direkt zu sagen.
Dannw ird abend smit Schatz Fußball geguckt und jeder hofft für sich dass die favourisierte Mannschaft gewinnt um somit auch die zwischen uns laufende Wette zu gewinnen. Und da ich schon von Kind an immer ein kleiner Anhänger der rot-blauen Mannschaft war habe ich gewonnen. Yeeha^^
Nun geht es mit Buch und Schatz und King of Queens ins Bett.

Lebensbegleiter

Unbenannt

Wieder einmal haben wir den Besuch von Schwiegermutter und Schatzis Oma überstanden. Ohne größere Vorfälle oder Zickereien. Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder. Erst war fraglich ob sie überhaupt kommen weil mein Schwager zwei Tage vor der geplanten Fahrt zu uns nachts plötzlich ins Krankenhaus musste wegen Verbrennungen. Und da erst nicht klar war wie sehr ihn das beeinträchtigen wird wusste auch niemand ob alles glatt geht. Aber letztendlich kamen die beiden Grazien wie geplant bei uns an. Am 17. haben sie dann für unseren kleinen Helden Babysitter gespielt während Schatz und ich aufs Toten Hosen Konzert gegangen sind. Die Karten hatte er mir zum Geburtstag geschenkt und ich hab mich so dermaßen gefreut. Eigentlich bin ich immer bei den Konzerten wenn die Hosen in Kiel sind nur beim letzten Konzert hier konnte ich nicht weil ich da hochschwanger war darum habe ich mich gleich doppelt gefreut über die Karten weil ich die Hosen schon so lange nicht mehr live gesehen habe. Die Band und deren Musik begleitet mich schon seit 15 Jahren. Jedes Album befindet sich in meinem Besitz zusammen mit mehreren DVDs, meiner Tasse, meinem DTH Schal und meiner großen Bis zum bitteren Ende Fahne.

Und es war einfach…BAM. Es war mega. Schon vorher war eine super Stimmung in der Halle. Alle Generationen waren vertreten. Eine interessante Vorband. Und Campino hüpft und hoppst noch immer wie ein junger Floh über die Bühne. 4 Zugaben, alte und neue Lieder waren toll gemischt und bis auf Bis zum bitteren Ende waren alle meine Lieblingslieder dabei.

„Hey Ho, let`s go“, schallt es schon kurz vor dem Konzert so lautstark durch die Halle, dass man meinen könnte, die Ramones spielten ihren „Blitzkrieg Bop“ live auf der Bühne.

Quelle:KN-Online

Das war wirklich so. Die Stimmung war richtig klasse. Ich hatte ja gedacht das Konzert von der Friss oder Stirb Tour wäre nicht zu toppen aber ich hab mich geirrt denn das jetzt war noch geiler. Nach dem Konzert wurde natürlich der Merchandising Stand gestürmt und nun ziert ein weiteres Hosen Shirt (mein mittlerweile 5.) meinen Bestand plus Buttons, Feuerzeug und zwei Becher. Auch Schatz war begeistert so dass wir beide einfach einen ganz tollen Abend hatten.